Wie berichtet, haben SPD und CDU einen Antrag in die Bezirksversammlung eingebracht, um den Bau einer Querungshilfe auf dem unteren Milchgrund prüfen zu lassen. Der Beschluss der BV lautete daraufhin:

„Die Bezirksversammlung fordert die Verwaltung auf zu prüfen, ob auf der Straße ‚Milchgrund‘, möglichst nahe an der Einmündung ‚Grumbrechtstraße‘, eine Sprunginsel eingerichtet werden kann.“

Dazu nimmt die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Stadt Hamburg wie folgt Stellung (hier nachzulesen):

„Im Rahmen des Erhaltungsmanagements für Hamburgs Straßen (EMS-HH) ist für die Straße Milchgrund gemäß derzeitigem Planungsstand eine Grundinstandsetzung mit Baubeginn im Jahr 2019 angedacht. Im Zuge dieser Maßnahme werden ebenfalls die Verkehrsräume für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) sowie für den Rad- und Fußverkehr neu geordnet werden. Die Errichtung einer Querungsanlage, wie z.B. eine Sprunginsel wird im Rahmen der Planung der Grundinstandsetzung geprüft.“

Die Harburger Politik hatte uns die Querungshilfe im Zuge dieser Grundinstandsetzung für 2017 avisiert. Nun denn, dann also 2 Jahre später…

Aber dies ist das erste Mal, dass eine für den Milchgrund als Hauptverkehrsstraße zuständige Behörde einen inhaltlich und zeitlich konkreten Ausblick gibt.

Es mag jeder selbst beurteilen, ob dies als Erfolg gewertet werden kann…

Das Hamburger Abendblatt ist diese Neuigkeit sogar einen kleinen Beitrag  wert. Sogar unsere Initiative wird erwähnt ;).

Allerdings kann ich den Schlusssatz, dass diese Zusage „sehr zu begrüßen ist“, nicht teilen. Ja, es ist ist ein Anfang, aber viel zu spät und viel zu wenig…

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