Nachdem das Hamburger Abenblatt jüngst über Ungereimtheiten bei den Verkehrsmessungen in Heimfeld berichtete (siehe auch unseren Blogbeitrag hierzu), widmet sich nun erneut die Bezirksversammlung Harburg der Heimfelder Straße.


Die Fraktion der Neuen Liberalen fragt die zuständigen Senatsbehörden, unter Berufung auf den Beitrag im Abenblatt, in einer Anfrage nach dem Bezirksverwaltungsgesetz:

  1. Hat es bereits neue Messungen zum Verkehrsaufkommen in der Heimfelder Straße gegeben? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? (Bitte die Messergebisse im Einzelnen möglichst differenziert nach Ort und Zeit (Stunde) benennen einschließlich des jeweils ermittelten Schwerlastverkehrsanteils und der Anzahl der jeweiligen Geschwindigkeitsübertretungen) Wenn es noch keine Messungen gegeben hat: Wann genau werden die Messungen voraussichtlich durchgeführt?
  2. Auf welche Weise werden die Verkehrsmessungen durchgeführt (Bitte im Einzelnen erklären mit Hilfe welcher technischer Mittel die Zahlen ermittelt werden!)
  3. Wie stellt die zuständige Behörde sicher, dass die Messgeräte dieses Mal exakt messen bzw. Messfehler vermieden werden?
  4. Wie bewertet die zuständige Fachbehörde -unter Berücksichtigung der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA)- die Attraktivität der Heimfelder Straße für Radfahrer im Hinblick auf den geplanten ersatzlosen Abbau des Radweges auch auf der Südseite der Straße?
  5. Welche Maßnahmen zwecks verbesserter Radverkehrsführung kommen aus Sicht der zuständigen Behörde in der Heimfelder Straße in Betracht?

Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Bezirksversammlung bereits im Jahr 2010 beschlossen hat, „dass die Heimfelder Straße zeitnah fahrradgerecht auszubauen bzw. umzugestalten ist“, bislang jedoch keinerlei diesbezügliche Maßnahmen erfolgt seien.

Die Behörden haben nun sechs Wochen Zeit die Fragen zu beantworten. Wir dürfen auf die Antworten gespannt sein.

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