Heute gibt es einen neuen Beitrag zur Heimfelder Straße im Hamburger Abendblatt. Wie wir berichtet haben, gibt es erhebliche Probleme und Unstimmigkeiten bei den Verkehrsmessungen auf der Heimfelder Straße. Heute berichtet nun das Hamburger Abendblatt, im Beitrag Wie 7.000 Fahrzeuge verschwinden, zum Thema.

Hierbei kommentiert das Abendblatt wie folgt:

Es ist schon ein Kreuz mit den Zahlen. Vor allem dann, wenn Sie valide belegen sollen, warum etwas absolut sinnvoll ist – oder eben nicht.

Wie die Hamburger Behörden in der Diskussion um eine Verkehrsberuhigung im Quartier Heimfeld mit Verkehrszählungen jonglieren, ist schon abenteuerlich. Mal gibt es absurde Differenzen bei erhobenen Daten, mal werden offenbar nicht genehme Messergebnisse kurzerhand kassiert, weil angeblich die Technik streikte.

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, heißt es im Volksmund. Es bleibt nur zu hoffen, dass Innen- und Wirtschaftsbehörde nach diesem Motto nicht verfahren. Es geht im konkreten Fall nämlich um Fragen der Sicherheit – und in letzter Konsequenz um Lebensqualität.

Da dürfen Fakten schlicht nicht ignoriert werden. Dass auf der Heimfelder Straße in Spitzenzeiten mehr als 400 Fahrzeuge unterwegs sind, ist ebenso verbürgt wie die Tatsache, dass sie keine sieben Meter breit ist. Im Verbund mit dem erheblichen Schwerlastaufkommen ergibt sich gemäß der rechtsverbindlichen Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) somit eine „qualifizierte Gefahrenlage“.

Wenn also Kinder und Senioren mit ihren Rädern schon auf die hochfrequent befahrene Heimfelder Straße geschickt werden, dann nur, wenn sie dort auch gefahrlos radeln können. Und das können sie nur, wenn Tempo 30 gilt und das Limit auch kontrolliert wird. Alles andere wäre verantwortungslos.

Dies können wir ohne Weiteres unterschreiben.

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