Vor Kurzem habe ich berichtet, dass für die Heimfelder Straße keine aktuellen Verkehrszahlen vorliegen und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) nicht bereit ist,  entsprechende Daten zu erheben (siehe Beitrag Tempo 30 und die Verkehrszahlen der BWVI).

Für die untere Straßenverkehrsbehörde dürfte es daher derzeit kaum möglich sein, das Für und Wider einer möglichen Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 30 km/h auf der Heimfelder Straße belastbar abzuwägen.

Heute jedoch bekam ich die Mitteilung, dass die BWVI den Verkehr nun doch zählen wird, um die Rechtsstaatlichkeit bei anstehenden Entscheidungen zu sichern. Eine entsprechende Verkehrszählung soll nach den Sommerferien durchgeführt werden.

Bleibt zu hoffen, dass Validitätsprobleme, wie sie aus Bergedorf berichtet werden (siehe Beitrag aus der Bergedorfer Zeitung Tempo 30 in den Fängen der Bürokratie), in Heimfeld nicht auftreten.

Um derartigen Problemen vorzubeugen und die Qualität der anstehenden Verkehrszählung zu sichern, bleiben der Behörde noch zwei bis drei Monate. Ausreichend Zeit also, um sich gut vorzubereiten. Aus gegebenem Anlass empfehle ich daher gerne das folgende Schulungsvideo:

Zählst du die Eins, sagst du Piep!

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